IT-Service und Beratung, Olaf Bieler

Computer-Kurse

Office für Beruf und Alltag - Aufbaukurs Excel 2010
Beginn: 01.02.2012, 18:30
Ende: 14.03.2012, 20:30

PC-Kurs für Einsteiger/-innen (Windows 7)
Beginn: 03.02.2012, 09:00
Ende: 09.03.2012, 11:00

Vom Digitalbild zum Fotobuch
Beginn: 05.03.2012, 15:30
Ende: 19.03.2012, 17:30

PC-Kurs für Einsteiger/-innen (Windows 7)
Beginn: 16.03.2012, 09:00
Ende: 27.04.2012, 11:00

Ferienkurs - EDV für Kids: Internet und Word
Beginn: 02.04.2012, 10:00
Ende: 05.04.2012, 12:30

EDV für Kids: Rechnen mit Excel 2010 / Legale Musik aus dem Internetradio
Beginn: 02.04.2012, 15:00
Ende: 05.04.2012, 17:30

Office für Beruf und Alltag - Word 2010
Beginn: 08.05.2012, 18:00
Ende: 12.06.2012, 20:00

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Home Aktuelles
Hochwasser in Thailand

Nach der Erdbeben- und Tsunamikatastrophe in Japan hat ein weiteres Naturereignis in Asien nicht nur die Menschen in der Region getroffen. Das Hochwasser in Thailand überflutete einige der größten Produktionsstätten für Festplatten der Welt. So stehen in der Umgebung von Bangkok die Fabriken von Western Digital und Toshiba teils meterhoch unter Wasser. Doch auch Hersteller, deren Laufwerke nicht in Thailand gefertigt werden, sind massiv betroffen. Denn einige zentrale Zulieferer sind ebenfalls dort angesiedelt. So stammen 75% der Festplattenmotoren von einem der überfluteten Unternehmen. Allein im vierten Quartal 2011 wird daher mit einem Produktionsausfall in einer Größenordnung von über 35 Mio. Festplatten gerechnet, was rund 20% der üblichen Menge entspricht. Analysten erwarten eine Normalisierung der Situation frühestens ab Mitte 2012!
Bereits jetzt sind die Auswirkungen im Hinblick auf die Verfügbarkeit von Komponenten, also einzelnen Festplatten, gravierend. Die Preissteigerungen im Großhandel bewegen sich im deutlich zweistelligen Prozentbereich (teilweise gibt es Preiserhöhungen für stark nachgefragte Modelle von 100%!), die Verfügbarkeit praktisch aller Kapazitäten ist massiv eingeschränkt. Auch bei Komplettsystemen, also Servern, PCs und Notebooks ist mit Lieferengpässen und deutlichen Preissteigerungen zu rechnen. Selbst Festplattenrekorder, Spielekonsolen, Hochleistungsdrucker etc. werden sich wohl verteuern.
Extrem verschärft wird die Situation momentan durch spekulative Einflüsse. Es bleibt zu hoffen, daß sich die Situation bis zum Jahresende 2011 wenigstens stabilisiert. Leider müssen Sie, als unsere Kunden, sich in den kommenden Wochen und Monaten wohl auf längere Lieferzeiten, eine engeschränkte Verfügbarkeit und steigende Preise einstellen. Dabei beteiligen wir uns nicht an irgendeiner Form der Preistreiberei, müssen aber die gestiegenen Einkaufspreise weitergeben.

Olaf Bieler
 


 
Erdbeben in Japan

Die tragischen Ereignisse in Japan, das Erdbeben samt nachfolgendem Tsunami, natürlich aber auch die Atomkatastrophe, beeinflussen in der heutigen globalisierten Welt leider auch nachhaltig die Computerbranche im Tausende Kilometer entfernten Deutschland.
Zahlreiche namhafte Elektronik-Konzerne haben Produktions- und Entwicklungsstätten in Japan. Teils auch im unmittelbaren Katastrophengebiet, der Präfektur Fukushima auf der japanischen Hauptinsel Honshū. Glücklicherweise ist, soweit bisher bekannt, in den Unternehmen niemand ernsthaft zu Schaden gekommen. Einige der Produktionsstätten sind jedoch beschädigt, andere evakuiert worden. Außerdem ist ein Teil der Mitarbeiter nun obdachlos. Straßen sind unpassierbar, Häfen gesperrt und Flughäfen werden teils nicht mehr angeflogen. Damit sind viele Lieferketten zum Erliegen gekommen. Dazu kommen großflächige Stromabschaltungen, die wohl noch einige Monate anhalten werden. 
 GlücklicherweZwar wurden nur wenige Computer-Endprodukte tatsächlich in Japan oder gar in der Katastrophenregion gefertigt. Doch viele Zulieferer waren/sind dort zu Hause. Ob, wann und wo es zu Engpässen bei der Lieferung von Computerprodukten kommen wird, ist daher schwer abzusehen. Zumal es auf dem Weltmarkt bereits zu "Hamsterkäufen" einzelner Fertiger gekommen sein soll, während anderenorts sich die Folgen der Spekulation mit den knapper werdenden Bauteilen bemerkbar machen.
Für Sie als Endkunden bedeutet dies, daß es keinen Grund für Panikkäufe gibt, Sie aber möglicherweise mit Preissteigerungen und längeren Lieferzeiten rechnen müssen. Wie werden die Situation sicher nicht ausnutzen, um die Endpreise noch weiter nach oben zu treiben. Bitte haben Sie aber auch Verständnis dafür, daß gegenwärtig mit von uns nicht zu beeinflussenden Preissteigerungen zu rechnen ist und es kurzfristig zu Lieferschwierigkeiten kommen kann. Sicher erwartet wird eine Verknappung beispielsweise bei bestimmten Druckköpfen und allgemein Ersatzteilen für Tintenstrahl-Drucker, USB-Sticks und (Flash-)Speicherkarten. Befürchtet werden Engpässe bei Festplatten, einigen Notebookmodellen und TFT-Bildschirmen.

Olaf Bieler